Knapp 20 Jahre nach der Proklamation der Grundrechtecharta scheint eine Revision und Aktualisierung von Formulierungen und Schwerpunktsetzungen angebracht. So zum Beispiel im Hinblick auf Tierschutz, Gendering, der Verwendung des Völkerbegriffes, ihrer spirituellen Ausrichtung oder einer Schwerpunktsetzung auf wirtschaftliche Belange.

Im Rahmen mehrtägiger Aktionen laden die beiden Künstler Sylvia Winkler und Stephan Köperl die Bevölkerung zur Partizipation ein, um gemeinsam nicht nur die verschiedenen Artikel der Charta zu diskutieren und zu verbessern, sondern diese um neue, emanzipatorische und utopische Formulierungen zu ergänzen.

Dafür sind die Präambel und die 54 Artikel auf mehrere großformatige Banner ausgedruckt, welche mittels eines mobilen Präsentationssystems an verschiedenen Orten gezeigt und modifiziert werden können.

Die Korrekturen werden, farblich abgesetzt, fortlaufend eingetragen und überschrieben, so dass die ursprüngliche Fassung zwar erkennbar bleibt, sich aber im Aktionszeitraum der Ausblick auf ein humaneres und nachhaltigeres Europa abzeichnet.



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